Bericht der Rückverschwisterung der Städtepartnerschaft Seligenstadt – Piedimonte Matese

08.11.2011

"Ein Besuch bei lieben Freunden"  -  so überschrieb die Offenbach Post vom 13.10.2011 ihren Bericht über die Rückverschwisterung beider Städte.

Und so empfanden es sicher auch alle 63 Seligenstädter, angeführt von der 1. Stadträtin Claudia Bicherl in Vertretung unserer Bürgermeisterin, die am 01. Oktober nach Piedimonte Matese, der Stadt „am Fuße des Matesegebirges“, angereist waren.

Mit dabei von unserem Vorstand auch Christine Grimm, Thorsten Bonifer und Marcus Bayer, der sich gleichzeitig als vielgefragter Übersetzer und Moderator auszeichnete, sowie weitere EFS-Mitglieder.

Die Reisegruppe wurde am Flughafen Neapel von Landrat Fabrizio Pepe willkommen geheißen und gemeinsam ging es mit dem Bus in die Partnerstadt, wo uns eine Polizeieskorte mit Blaulicht durch den lebhaften Verkehr lotste. Zunächst besuchten wir  das Franziskanerkloster San Pasquale mit interessanter Führung in der Klausur, und nach dem  üppigen Mittagessen mit Pasta und Vino wurden die Unterkünfte zugeteilt (Hotels, Kloster oder Privat). Am Samstagnachmittag dann der offizielle Teil: Unterzeichnung der Verschwisterungs-Urkunde durch Claudia Bicherl und Bürgermeister Vincenzo Cappello, Austausch von Geschenken, Nationalhymnen, Fahnen  -  alles war sehr feierlich und wurde musikalisch von einer Militärkapelle der US Navy begleitet. Am Abend zeigten dann die Auszubildenden der dortigen Hotelfachschule ihr Können und verwöhnten uns mit ausgezeichnetem italienischem Essen und Service.

Der Sonntagvormittag stand im Zeichen eines festlichen Gottesdienst mit Bischof Valentino Di Cerbo, an dem auch die Choralschola der Basilikapfarrei mitwirkte, und anschließend wurde das Straßenschild der „Via Seligenstadt am Main“ enthüllt. Da sind uns die Piedimonteser einen Schritt voraus. Natürlich gab es wieder ein hervorragendes Mittagessen, es wurde noch ein Partnerschafts-Gedenkstein enthüllt, dann begann zu Ehren der Gäste ein Konzert dreier Chöre und der Tag klang aus  -  ja womit wohl?  -  einem reichhaltigen Mahl, Wein, neapolitanischer Musik, Tanz und einer Polonäse.

Die Kontakte zwischen den beiden Städten reichen bereits in die 80er Jahre des vorigen  Jahrhunderts zurück, aber in diesen Tagen entstanden viele neue Freundschaften. Sprachbarrieren wurden mühelos übersprungen!

Montags ist in Piedimonte Matese Markttag, und es traf sich gut, dass am Vormittag kein „Programm“ war. Nach einem wunderbaren Mittagessen  -  zubereitet vom dortigen Pfarrer Don Cesare Tescione und seinen HelferInnen  -  hieß es Abschied nehmen von lieben Freunden.

Eckhard Musch

Ammar Bustami

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