StadtLesen mit dem EFS

02.07.2014

„StadtLesen“, eine unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO stehende Initiative für das „Kulturgut Buch“, verwandelt in diesem Jahr zum sechsten Mal die schönsten Stadtplätze in gemütliche Leseoasen. Seligenstadt richtet in diesem Jahr zusammen mit 14 weiteren deutschen Städten dieses Leseereignis aus. In der Zeit vom 17. bis 20. Juli 2014 stehen auf dem Gelände der ehemaligen Benediktiner Abtei über 3000 Bücher aus allen Genres und bequeme Lesemöbel zum Schmökern bereit - bei freiem Eintritt und unter freiem Himmel.

Eine tolle Idee – das findet auch der Europäische Freundeskreis Seligenstadt!
Am Samstag, 19. Juli 2014 von 10 – 13 Uhr wird daher die eigens errichte Readers Corner ganz im Zeichen der Seligenstädter Partnerstädte stehen. Zu einem leckeren Glas Prosecco lädt der EFS in die Leseoase ein und präsentiert Werke rund um die Partnerstädte.

Die jüngste Verschwisterung mit Piedimonte Matese macht den Anfang. Von 10 – 11 Uhr widmen wir uns italienischen Filastrocche (Aufzählreimen) und Scioglilingua (Zungenbrechern) der Autoren Gianni Rodari und Angelo Branduardi.
Gibt es ein vergnüglicheres Spiel mit Wörtern als mit Zungenbrechern? Große wie Kleine werden durch dieses Spiel auf die Probe gestellt, in einer Art Wettstreit und um die Fähigkeit zu beweisen, dass es gelingt keinen Fehler zu machen, stellen sie immer wieder eine Bestätigung des eigenen sprachlichen Geschicks und Erinnerungsvermögens dar.
Die Italienische Filastrocca (Aufzählreim): Eine Welt für sich, nicht Poesie, nicht Märchen, nicht Fabel, nicht Erzählung und doch im selben Augenblick ein bisschen Poesie, ein bisschen Märchen, ein bisschen Fabel, ein bisschen Erzählung… humorvoll, lehrreich, ironisch, lustig, in Reimen…

Weiter geht es von 11 – 12 Uhr mit Brookfield. Die Erzählungen der Autorin Laura Ingles Wilder wurden die Vorlage für die erfolgreiche amerikanische Fernsehserie „Unsere kleine Farm“, die von 1974 – 1982 ausgestrahlt wurde. Wir stellen Ihnen das Buch „Little House in Brookfield“ vor. Darin beschreibt die Autorin die spannende Kindheit ihrer Mutter Caroline, die um 1845 in der Gegend des heutigen Brookfield, Wisconsin aufwuchs.

Last but not least weht von 12 – 13 Uhr französisches Flair durch den Prälaturgarten. Jean de la Fontaine ist nicht nur Namenspatron unserer Partner-Grundschule aus Triel. Der Schriftsteller gilt den Franzosen auch als einer der größten ihrer Klassiker und ist noch heute mit seinen Fabeln jedem französischen Schulkind bekannt. In diesen lehrhaften, oft satirischen Erzählungen in Vers oder Prosa handeln Tiere nach menschlichen Verhaltensweisen und veranschaulichen allgemein anerkannte Wahrheiten oder praktische Lebensweisheiten. Lassen Sie sich überraschen!

Weitere Infos unter www.efs-seligenstadt.de

Christine Grimm

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